In The Crease: Michael Reithofer

In der neuen Rubrik „In The Crease“ gibt es immer wieder interessante Interviews mit den Stars, Coaches & Fans der Ternitzer Eiswölfe.

Den Anfang macht unser Kapitän Michael Reithofer, den wir zu einer kleinen Fragestunde eingeladen haben.

 

Hallo Reizi! Gleich vorweg, wie zufrieden bist du mit dem momentanen Saisonverlauf?
Mit Blick auf die Tabelle kann man nur zufrieden sein, die Performance bei den Matches ist auf einem hohen Level. Ausruhen darf man sich auf diesen Lorbeeren aber nicht, in den Playoffs werden die Karten neu gemischt. Das haben wir auch letztes Jahr am eigenen Leib erfahren dürfen. Daher ist es mir auch wichtig, dass die Trainingsbeteiligung höher ist.

Wo siehst du die Stärken der Eiswölfe und wo gäbe es deiner Meinung nach Verbesserungspotential?
Die Stärken liegen in der Offensivarbeit und im Rückhalt im Tor. Vorne produzieren wir viele hochkarätige Chancen und Bernd liefert auf konstant hohem Niveau seine Leistung ab. Verbessern muss sich das gesamte Team in der Defensivarbeit. Noch lassen wir zu viele Chancen zu.

Wohin geht der Weg, vor allem in Anbetracht dessen, dass es in der OEHL Division I momentan nur 4 aktive Mannschaften gibt?
Die Vereinsführung hat einen Plan B im Kopf. Aber wir hoffen alle, dass sich die Lage in der OEHL wieder beruhigt und wir mehr Teams begeistern können. Am Ende des Tages wollen wir uns alle mit Gleichgesinnten matchen und Eishockey leben. Dafür muss jedes Team kompromissbereit sein.

Zu deiner Person, du bist nun schon seit einiger Zeit Kapitän, ein Amt dass vor dir einige Legenden ausgeübt haben… Wie wichtig ist das „C“ für dich persönlich? Was kannst du noch besser machen?
Ich war überrascht, dass mir dieses Amt angeboten wurde und empfinde es als große Ehre. Es ist auch ein Privileg ein derart potentes Team anzuführen. Verbessern kann man sich täglich. Die Kunst ist es, einen Weg einzuschlagen, den das gesamte Team mitträgt bei all den verschiedenen Persönlichkeiten.

Wie siehst du den Nachwuchs der Eiswölfe bzw. den Weg der 2er Mannschaft?
Die Nachwuchsarbeit ist in Anbetracht der beschränkten Möglichkeiten herausragend. An dieser Stelle muss großes Lob an die Arbeit unseres Präsidenten Gerhard Loitzl ausgesprochen werden, ohne ihn geht nichts! Die Früchte der Nachwuchsarbeit sieht man sowohl im 2er als auch im 1er Team. Es werden laufend junge Spieler integriert, die sich schon zu richtigen Leistungsträgern entwickelt haben. Beeindruckend ist die Entwicklung des 2er Teams. Begonnen in der 4. Division mischen die Mädels und Burschen nun um das Playoff in der 2. Division mit.

Wer sind deine persönlichen Idole, vielleicht auch abseits des Hockeysports?
James Neal, einer der besten Sniper in der NHL. Er beeindruckt mich vor allem wegen seinen Überlegungen, die er sich macht, um den Goalie zu überwinden. Abseits vom Hockey inspiriert mich vor allem mein Bruder.

Favourite Hockey Player?
Tyler Bozak, wegen seinem Spirit und seiner Führungsqualität

Favourite Hockey Team?
Toronto Maple Leafs

Nun noch etwas lustiges, warum ist Duschen nach wie vor ein Event, vor allem in Verbindung mit dem Herrn Feurer?
Das Duschen hat sich zu einem Ritual entwickelt. Aber es muss auch Geheimnisse geben 😉 Der Spaß kommt in jedem Fall nie zu kurz. Und das ist es, was uns so zusammen schweißt und die Eiswölfe so besonders macht.

Reizi, vielen Dank für deine Zeit